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Übers Kind-Sein und Erwachsen-Werden

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Züritipp

17.09.2015

Ob die zwei Generationen die Töne treffen werden?

Ankündigung im Züritipp

PH Luzern

22.10.2015

Ich habe dichte 70 Minuten erlebt. Auch die anwesenden Schülerinnen und Schüler ab 8 Jahren liessen sich berühren. Gespielt wird ohne Bühnenbild. Gesprochen wird eine einfache und klare Sprache (hochdeutsch). Für mich nehme ich mit: Ein achtsamer Umgang mit sich selber und der persönlichen Lebenserfahrung lohnt sich.

Peter Züsli

Petopia

Küsnachter

11.03.2015

Petopia versprich eine Stunde höchsten Theatergenuss!

Schweiz am Sonntag

09.02.2014

Diana Rojas und Krishan Krone behandeln in dem Stück "Petopia" die Nachhaltigkeit als Lebenskonzept.

Tagesanzeiger

25.10.2013

«Petopia» ist also eine Parabel auf unsere Wegwerfgesellschaft und ihre Aussteiger - aber eben auch eine schöne Kindertheaterstunde... Flotte Songs wechseln mit witzigen Bastelszenen, wilde Flaschenstürme mit traulichen Trostmomenten. «Petopia» ist ein gekonntes Fez mit Augenmass, der das Zielpublikum nicht überfordert!

Alexandra Kedves

NZZ

25.10.2013

Ohne moralischen Zeigefinger - Auf der Müllinsel mit fetzigem Song. «Petopia», dreht sich um die Themen Abfall und Umweltschutz. Zugegeben, die Verfasserin dieser Zeilen fürchtete sich im Vorfeld des Theaterbesuchs etwas vor dem moralischen Zeigefinger - und sieht ihre Vorahnung schon bestätigt, als bald der Satz fällt: «Hier gibt es keinen Abfall; niemand fällt ab.» Solch ein einzelner Satz hat indes überhaupt kein Gewicht angesichts der überbordenden Phantasie und unbändigen Spiellust, denen das Publikum hier eine Stunde lang begegnet. Kompletter Fehlalarm also. Nur schon die gestaltete Bühne ist äusserst originell!

Anne Bagattini

200mm (thinking about social distance)

Tagesanzeiger

10.02.2012

«200mm»: Mit anderen tanzen, sich selbst begegnen. In «200mm» erkunden wir mit den beiden Performern Konventionen in unsere Gesellschaft, die im Zuge der Digitalisierung immer stärker zu Körperlosigkeit und Anonymität tendieren.... Unterbrochen von klugen Statements zur Funktion der Mode und der Entstehung von Eliten, können wir mit den andere tanzen - und uns selbst begegnen... Mit solchen Irritationen entwickelt sich «200mm» zur Selbstbefragung: was bin ich, was ist soziale Rolle? Welche Konventionen kann ich im Spiel überwinden? Wo unterlege ich meinen Hemmungen?

Andreas Tobler

Aargauer Zeitung

23.02.2012

Das bestellte Billett abholen, Garderobe abgeben, sich auf den Klappstuhl setzen und der Dinge harren, die sich vorne auf der Bühne tun werden. Allein schon dieses übliche Vorgeplänkel eines Theaterbesuchs fällt aus, wenn man sich «200mm» anschauen und anhören geht. Aber hallo: Anschauen und anhören ist stark untertrieben: Mitmachen ist angesagt – und wie! ... Voilà, da weiss der Besucher Bescheid. Oder auch nicht. Jedenfalls bleibt viel Raum offen für überraschungen, und die stellen sich denn auch reihenweise ein. Das klingt ziemlich verwirrend. Es kann gar nicht anders klingen, ist das Projekt doch ungewöhnlich, oder, andersherum, gewöhnungsbedürftig. Aber interessant und letztlich auch faszinierend. Denn «200mm» vermittelt Erkenntnisse, Einsichten, auch "Entklemmung". Es regt dazu an, nicht nur über soziale Distanz nachzudenken, sondern sie zumindest vorübergehend zu überwinden...

Rosmarie Mehlin

Züritipp

02.02.2012

Vom Kontakt der Körper. Bei diesem Projekt zu sozialer Distanz wird Mitmachen empfohlen. Was gibts Besseres als Körperkontakt! DA werden Endorphine und Glückshormone freigesetzt, Stresshormone abgebaut und das Selbstvertrauen gestärkt...

Corina Freudiger

Was gisch mer für d'Welt?

Was gisch mer fuer dWaelt

Pressetext und Dossier

Vorschauen und Kritiken

Tagesanzeiger - Züritipp

25.03.2010

Mandarina&Co machen Theater nicht nur, aber auch für Kinder. In Ihrem neuesten Stück untersuchen sie das Wesen der Wirtschaft. Wer meint , das sei langweilig, liegt falsch.
Cash statt Märchen. Die 2008 von der Schauspielerin Diana Rojas gegründete Gruppe Mandarina&Co macht zwar Theater für Kinder —auf durchlauchte Prinzessinnen und andere Märchen wartet man dabei aber vergebens. Im Zentrum stehen vielmehr aktuelle Gessellschaftsphänomene: In “was gisch mer für d‘Welt”, der jüngsten Produktion, ist es die Wirtschaft. Eine komplexe und trockene Angelegenheit, könnte man meinen. Doch mit an Bord ist der Autor Martin Bieri, und dem ist es gelungen, die zentralen Mechanismen der Ökonomie zu beschreiben, ohne einmal theoretisch zu werden. Er schickt Rosa und Lena in eine Geschichte, die das Wechselspiel von Angebot und Nachfrage, von Preis und Produktion, von Werbung, Wert und der Qual der Wahl auf raffiniert einfache Weise erzählt — und auch vor den Schattenseiten nicht haltmacht: “Was was wert ist, kann ich selber bestimmen. Das ist ja der Witz. Alle machen das so. Und wenn du blöd genug bist, mir zu glauben: selber schuld!”, faucht Rosa hinter einer Wand aus Saikoros Lena entgegen. Und schon sind da Neid, Gier und Streit, schon werden Grenzen gezogen und wird die Kommunikation verweigert.
Dass es dabei nicht zu spröde zu– und hergeht, dafür sorgen die schnelle Regie von Seraina Dür, die Spielenergie von Rojas und Brigitte Wootdli, die verschroben an Japan erinnernde Musik von Gustavo Nanez und Fabienne Hadorn, die von Hello Kitty und Konsorten inspirierte Kostüme (Bozena Civic) und – augenfälligst – das leuchtig-bunte Bühnenbild der Künstlerinnen Mickry3. Als Rosa und Lena am Schluss begreifen: “wir haben nicht mit dem Spiel, das Spiel hat mit uns gespielt”, haben nicht nur die Kinder etwas gelernt.

Corina Freudiger

Chocoloco

Tages-Anzeiger

02.03.2009

Auf der Spitze steckt ein Schwingbesen, drunter flattert das Segel, der Schiffsbauch ist eine Bastelei aus Kisten und Wäschekörben, und vorn flimmert die Kommandokonsole wie ein Flipperkasten. Das Wundermobil, das die Kolumbianerin Canela sich gebaut hat, würde einem Gaston Lagaffe alle Ehre machen. Denn es ist eine Sci-Fi-Karre aus Hausfrauenkram, die als Treibstoff kindliche Imaginationskraft getankt hat. Die Uraufführung von «Choco Loco» (zu deutsch: «verrückte Schoggi»), die am Sonntag im theatral vifen GZ Buchegg stattfand, ist eine Hommage an den Tüftler im kleinen Kind. Und eine Story fürs grössere. Da gibts einen Berner Träumer auf der Suche nach der goldenen Kakaobohne - Markus Gerber als Amazonas-Tourist -, und Canela, eine Technik-verliebte Erfinderin. Der Schweizer Mann entpuppt sich als ungeschickter Trampel im fremden Land, die schöne Einheimische beschützt ihn vor allerlei Unbill. Am Schluss verstehen sie beide, dass der schönste Traum des Lebens nicht das braune Gold ist und nicht der Fortschritt, sondern die Freundschaft - oder: die sich zart andeutende Liebe - über alle kulturellen Schranken hinweg.

Das Debüt der neuen Zürcher Theaterformation Mandarina und Co. hat keine eindeutige Zielgruppe. Die Witzeleien über die schäbigen Gastgeschenke der Weissen etwa versteht kein Erstklässler; der Charme der aufwendigen Bricolage dagegen geht am Teenie-Publikum vorbei. Ohne die grandiose Spielfreude der Wahl-Zürcherin Diana Rojas und des ein Jahr älteren Schweizer Kollegen Gerber - beide in Zürich wohl bekannt - zerfiele das konzeptlastige Stück. Die zwei aber singen und spielen (unter der Regie von Seraina Dür) so klasse, dass das Knarzen des Multikultiprojekts fast übertönt wird.

Alexandra Kedves

Y tu? Wer bisch du?

Tages-Anzeiger

22.03.2007

"Y tu? Wer bisch du?" heisst die erste Arbeit der neuformierten gruppe der Kolumbianerin Diana Rojas und der Bernerin Brigitte Woodtli. Ihnen stehen bewährte Kindertheatercracks bei: Fabienne Hadorn (Regie) und Gustavo Nanez (Musik)...

Züritipp, 22. März 07.

Es ist gelungen, ein Stück nicht nur für Kinder!

DRS2aktuell, 24. März 07.

Das Papier wird zur Projektionsfläche für einen Videofilm mit Bildern aus Kolumbien, über welche Diana Rojas, zeichnet und dazu von ihrer Heimat erzählt. Geschickt mischen die beiden Schauspielerinnen Schauspiel, Video und Erzählung. Brigitte Woodtli wechselt virtuos zwischen ihrer Hauptolle als Christa und den Nebenrollen als Abwartsfrau, Mutter oder Schneefee "Suiza". Theatralisch sind vor allem auch die Missverständnissen interessant!

Website Kulturnetz für Afrika, Asien und Lateinamerika, 24.März.07.

Zweisprachig, multimedial, multikulturell, Poetisch und überraschend, kurz: einzartig ist das Kindertheater "Y tu? Wer bisch du?" des Zürcher Theater... Fachredaktionstipp.

Leporello, 20. April 07.

Eine kleine, feine Theaterkiste. Ein Stück magisches Theater... so überraschend vielsichtig entfaltet sich das Kinderstück..

Berner Zeitung, 20. April 07.